Neues

Frühling2015

Nach fast zwanzig Jahren bin ich Ende Februar bei “meiner” Lesebühne Der Frühschoppen ausgestiegen. Ich möchte mich mehr auf längere Texte konzentrieren und brauche nach so langer Zeit mal eine Auszeit. Der Frühschoppen geht natürlich auch ohne mich weiter, wie immer sonntags 13 Uhr im Schlot.

Seit dem Herbst 2014 kann man jeweils am Donnerstag meinen Jugendroman “Wir:Hier” als Fortsetzungsgeschichte in der Berliner Ausgabe der taz lesen. Noch bis in den Frühsommer hinein gibt es jede Woche ein Kapitel. Die Grafik dazu ist von Katharina Greve.
“WIR:HIER” ist die Geschichte von vier Schöneberger Jugendlichen. Es geht um Wettbewerb und darum, ob ihre Band wegen eines Streits zerbricht, um Skelette, die vielleicht manchmal in Bäumen hocken und uns beobachten, es geht um Dunkelheit und Sterne und einen Schatz, um die Frage, ob schlechtes Geld Gutes tun kann und um die erstaunliche Erkenntnis, dass manches, was eben noch wichtig war, plötzlich ganz nebensächlich werden kann. Es geht darum, erwachsen zu werden, ohne das man’s richtig merkt.
Ich arbeite im Moment an der längeren Buchversion, bald ist sie ferig!


September 2014
“Eine Tonne für Frau Scholz” hat es auf die Shortlist geschafft und zählt damit zu den zehn besten Büchern aus unabhängigen Verlagen 2014! Der Verbrecher Verlag und ich freuen uns sehr! Von uns aus kann das Buch jetzt auch gerne einen der beiden Preise der HOTLIST gewinnen. Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober statt.
Damit nicht genug der guten Nachrichten: Die erste Auflage ist verkauft, die zweite bereits im Druck.
Außerdem gibt es neue Besprechungen, eine davon auf e-book-news.de Hier ist der Link dazu.


August 2014
Die letzte Woche der Hotlist-Abstimmung beginnt und damit steigt die Spannung: Kommt “Eine Tonne für Frau Scholz” auf die Shortlist und ist damit eines der zehn besten Bücher aus unabhängigen Verlagen 2014? Schnell noch mithelfen und bis zum 18. August hier abstimmen.

Wer keine Lust zum Selberlesen hat, für den/die habe ich hier einen kleinen Ausschnitt einfach mal vorgelesen.

Und für die, die wissen möchten, was ich früher so geschrieben habe:
Mein erster Roman “Dann machen wir’s uns eben selber” ist jetzt auch wieder überall lieferbar. Genau zehn Jahre alt ist die Geschichte, die vom der der Verbrecher-Verlag so zusammengefasst wird:
Winter 1986/87. Zwei Kreuzbergerinnen, allein erziehende Mütter, jung, abenteuerlustig, wollen dem Kiez entfliehen – die Kinder kranken an Pseudo-Krupp, die Stadt stinkt nach Kohleöfen. Mit einigen Tricks und etwas Betrug schaffen sie es, sich ein paar Tage auf Mallorca zu finanzieren. Doch außerhalb der Saison ist die Insel sterbenslangweilig, die Kinder brauchen Aufmerksamkeit, die Mütter jedoch ebenso. Schließlich lernen sie einen Hotelgast kennen …
Die Struktur eines klassischen Urlaubsromanes erlaubt es Sarah Schmidt nicht nur den Alltag alleinerziehender Mütter minutiös zu beschreiben, sondern auch auf das Grauen zu verweisen, das hinter dem lauen Alltag und den kühnen Träumen lauert.


Juli 2014
Hurra! Hurra! Hurra!
“Eine Tonne für Frau Scholz” wurde auf die Longlist für den Literaturpreis HOTLIST gesetzt.
Der HOTLIST-Preis ist Büchern aus unabhängigen Verlagen vorbehalten. Aus den 144 Einreichungen dieses Jahres hat ein Kuratorium die dreißig “besten” Bücher gewählt, das ist die Longlist. Daraus werden bis zum 18. August 10 Bücher ausgewählt – die Shortlist. Von diesen 10 Büchern wählt die Jury den Gewinner, der/die auf der Frankfurter Buchmesse verkündet wird.

Drei Plätze der Shortlist bestimmen die Leser durch Onlineabstimmung. Wer also findet, “Eine Tonne für Frau Scholz” sollte unbedingt einen dieser Plätze bekommen, kann mitabstimmen. Hier ist der Link zu den Büchern, dann muss man ein Häkchen (beim richtigen Buch) setzen und fertig. Frau Scholz würde sagen: “Na bitte, geht doch!”


Juli 2014
Nachdem im April 2013 (neben vielen, vielen anderen Büchern) auch fast der komplette Bestand von meinem Erzählband “Bitte nicht freundlich” verbrannt ist, freue ich mich sehr, dass der “VerbrecherVerlag” sich entschieden hat, das Buch nun als E-Book anzubieten.
Im gleichen Rutsch wurde auch der Vorgängerband “Bad Dates” digitalisiert, so dass jetzt beide ganz einfach auf jedem beliebigen Reader zu lesen sind.
Für “Bitte nicht freundlich” haben wir uns außerdem zu einem echten Knallerpreis entschieden: 4,99 Euro, das ist nicht mal ein Heiermann, wie man früher gesagt hätte.
“Bad Dates” kostet 6,99 Euro. Das ist auch günstig.
Ich warte jetzt gespannt, ob es stimmt, was manche sagen, nämlich “Ich lese ja nur noch E-Books”. Dann mal los.
In allen einschlägigen Stores zu kaufen.


27.Januar 2014
Es ist soweit: Der Roman, mit dem ich die vergangenen zwei Jahre sehr viel meiner Zeit verbracht habe, ist fertig! Er heißt “Eine Tonne für Frau Scholz” und erscheint als gedruckte Ausgabe und als e-book am 01.März 2014. Cover
Ich freue mich sehr darüber wieder im “VerbrecherVerlag” zu veröffentlichen. Der sagt über den Inhalt: “Sarah Schmidts Roman erzählt von einer Freundschaft zwischen den Generationen und von einer Familie, die aus den Fugen gerät. Ihre lebensnahen Schilderungen und Dialoge sind – wie immer – voller Komik und doch ganz ernst”

Ich lade alle ein, den Roman am 03. April im Südblock, Admiralstraße 1-2, mit mir und den Verbrechern zu feiern. Ab 19.00 Uhr werde ich daraus vorlesen, Christiane Rösinger singt ein paar Songs für uns und danach gibt es Getränke und Musik.


21.Mai 2013     Eine Lesung auf die ich besonders aufmerksam machen möchte, ist die “Brand-Lesung” am 28.Mai um 20.30 Uhr im Monarch. Es lesen die im Verbrecher-Verlag erschienenen und vom Großbrand betroffenen Autoren Rery Maldonado, Nikola Richter, Frédéric Valin, Jörg Sundermeier und ich.


Anfang April 2013 sind bei einem Brand in einem Großlager bei Leipzig mehrere hunderttausend Bücher verbrannt. Darunter waren auch über 25.000 Bücher vom Verbrecher-Verlag. Leider ist auch die gesamte Auflage meines “Bitte nicht freundlich”-Geschichtenband dabei vernichtet worden.
Der Verlag bemüht sich, schnell alle betroffenen Bücher nachzudrucken. Unterstützen kann man dies, indem man Bücher aus dem Verlag kauft. Es sind gute Bücher!
Hier findet ihr den Verlags-Aufruf dazu.
Und hier gibt es mehr Informationen zum Brand.


Wie alles anfing…
1995 gab es in Berlin-Mitte eine kleine Bühne mit Bar, oder eine Bar mit Bühne – je nach Sichtweise. Der „Schokoladen“ beherbergte jeden Sonntagabend die „Reformbühne Heim und Welt“. Das waren damals noch relativ junge Männer, sie saßen auf einer Bühne an einem Tisch, tranken Bier, rauchten viele Zigaretten, gingen abwechselnd, mit Zetteln in der Hand zum Mikrofon und lasen Geschichten vor. Auf dieser Bühne wollte ich auch stehen. Also schrieb ich zwei Geschichten und las sie vor. Es gab freundlichen Applaus und hinterher war das Bier umsonst und Geld fürs Taxi lag in meiner Hand. Damals waren die Taxen allerdings noch sehr billig. Ich war begeistert.
Von da an bis etwa 1998 gehörte ich zu den Stammlesern der „Reformbühne Heim und Welt“, schrieb Woche für Woche Texte, mal mehr, mal weniger gute.